Gesetze und Magie

Inzwischen stelle ich fest, dass tatsächlich immer mehr Menschen ab und zu in meinen Blog gucken und ihn lesen.

 

 

Ich werde mich weiter kurz halten und gelobe Besserung bei der Regelmäßigkeit, denn ich will wirklich etwas bewegen.

 

Mein letzter Beitrag war sicherlich ziemlich heftig. Ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich den wieder lösche, aber irgendwie gehören solche Phasen auch dazu. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich schon ein ganz schönes Stück Weg gegangen bin, das sehe ich immer, wenn ich zurück blicke, und sehe wo ich mal angefangen habe, aber es ist mir durchaus bewusst, dass da noch ganz schön viel vor mir liegt. 

 

Ich kann es immer wieder betonen, dass es ein Prozess ist. 

 

In dieser Woche ist es mir wieder bewusst geworden. Ich stehe in meiner Küche und koche Kaffee, als der Postbote unten bei uns die Post einwirft. Nun haben wir keinen Briefkasten, sondern bei uns fällt die komplette Post fürs Haus auf den Boden und wir sortieren die intern. Aber dieses Geräusch, wie die Post auf den Boden fällt, erzeugte bei mir just in diesem Moment ein wirklich unfassbar unangenehmes Gefühl.

Das war total krass. Es erinnerte mich an die Zeit wo mein liebster Wochentag der Sonntag war und ich a la Harry Potter immer dachte

 

„Warum ist der Sonntag so ein schöner Tag? Keine Post am Sonntag“.

 

Obwohl nun schon so viel Zeit vergangen ist, löste dieses Geräusch etwas aus, was ich so gerne hinter mir lassen möchte. Es war aber auch eine lange Zeit, als ständig diese üblen Briefe eintrafen. In der Regel waren all diese Briefe weitere Nägel für meinen Existenz-Sarg. 

 

Aber da sind wir mal wieder beim Krönchen rücken und das wollte ich noch klar stellen. 

 

Natürlich ist es wichtig wieder aufzustehen. Wer sein Krönchen nicht mehr rücken kann, weil er das Gefühl hat es verloren zu haben, der macht sich eben auf die Suche danach oder ggf. nach einem neuen. Aufgeben ist keine Option. 

 

Und noch was, es spielt überhaupt keine Rolle wie lange das dauert. Jeder Weg ist individuell. Wichtig ist nur, dass man, egal wie klein der Schritt ist, los läuft, denn alleine das, setzt Prozesse in Gang. Dann passieren auf magische Weise Dinge oder es kommen Menschen in Dein Leben, die helfen können und wollen.

 

Oder Bücher, so wie „Bestellungen beim Universum“. Das Buch hatte ich noch nicht am Anfang. Es kam, wie so vieles andere auch, genau zum richtigen Zeitpunkt. Da war ich schon mitten drin im Prozess und es bestach durch seine Einfachheit und letztendlich Wirksamkeit.

 

Ob man jetzt daran glaubt oder nicht, es ist ein Gesetz und dieses Gesetz funktioniert auf eine unerklärbare Weise und wenn man es zulässt umso besser.

 

Es ist so ein bisschen wie mit den Regenbögen, denn auch sie unterliegen einfach nur den Naturgesetzen, aber irgendwie sind sie doch immer wieder magisch.