Wieso ist das umsonst?

Diese Woche war mal wieder großes Lochen und Sortieren bei mir angesagt.

Eine Flut von Papier stürmte auf mich ein, genauso wie etwas Verzweiflung, weil mein Gegenüber das so lange hat schleifen lassen.

 

Im Rahmen unseres Angebots Finanzunterlagen zu sortieren, Finanzen zu organisieren und Cashflow Pläne zu erstellen, um eine Basis zu schaffen, um eines Tages vielleicht aus Mieteinnahmen leben zu können, hatten wir den Termin vereinbart.

 

Es ist immer ein bisschen wie ein Überraschungsei. Spannung oder Anspannung bei den Interessenten, ganz oft große Überraschung, aber das schönste ist, wenn am Ende eine tiefe Entspannung einsetzt und Freude über die neue Ordnung auf den Gesichtern abzulesen ist.

 

Ich wurde letztens gefragt, warum ich das "umsonst" anbiete und habe überlegt, wie das eigentlich kam.

 

Es war ein Prozess, wie so vieles andere auch. Ich habe herausgefunden, was ich wirklich liebe. Während andere stundenlang basteln, sporteln, musizieren oder ähnliches, liebe ich es Finanzpläne zu erstellen. Dabei ist mir an dieser Stelle völlig egal, ob es später zu einem Immobilienkauf kommt und es ist auch unabhängig davon.

 

Erst als ich so dachte und diesen Weg einschlug, machte es mir richtig Spaß. 

 

Früher habe ich darunter gelitten, wenn ich stundenlang beraten habe und mein Gegenüber dann nach unzähligen eingeholten Angeboten bei jemand anderem abgeschlossen hat. Naja, kaum einer macht sich einen Begriff wie das ist, denn viele glauben, dass Makler aus einem unerschöpflichen Pool Geld erhalten. 

 

Keiner käme für sich auf die Idee, dass ihr Arbeitgeber ihnen sagt, dass es ja nett war mit ihnen in diesem Monat, aber das Geld für die geleistete Arbeit bekommt jemand anders. Sie würden wahrscheinlich völlig fassungslos sein und die Welt nicht mehr verstehen. Sie hätten Angst, wie sie die Miete und ihr Essen bezahlen sollen usw. Willkommen in meiner Welt oder besser in meiner Ex-Welt.

 

Also tue ich einfach das was ich wirklich gerne tue und helfe Menschen, die wirklich Hilfe wollen und annehmen. Es ist ein unfassbar schönes Gefühl.

 

Es ist ein großer Vorteil, denn wenn mein Gegenüber nicht ständig darüber nachdenken muss, dass ich ihm vermeintlich etwas verkaufen will, ist er ganz beim Thema. Und für mich bedeutet das eine große Freiheit.

 

Manchmal kommt es auch vor, dass der andere lieber über „heißen Brei“ spricht als über sein Geld, denn „darüber spricht man ja nicht“.

 

Dabei stelle ich immer wieder fest, dass der Bedarf riesig ist und würde ich eine Studie erstellen, wäre es ganz eindeutig, wie Glaube und Gedanken die Finanzen beeinflussen. Da ich es selber erlebt habe oder erlebe, wie das mit den Gedanken funktioniert, brauche ich keine Studie.

 

Es wird Zeit, dass positive Glaubenssätze wiederholt werden, immer und immer wieder, dann kann sich immer mehr die Magie des Geldes breit machen. 

 

Und das Schöne ist: Jeder hat die Macht, diese Entscheidung zu treffen. 

 

Und es ist kostenlos, niemals umsonst ;o)